KVU-Gewässer - Die Weser


75 Jahre KVU heißt 75 Jahre Kanuwandersport im KVU, heißt 75 Jahre gemeinsam aber auch alleine zwanglos paddeln. Keine Stoppuhr im Nacken, keine antreibender Trainer, nur die eigene Lust und Freude am Kajaksport, die Herausforderung der - aber auch die Liebe zur Natur, die Möglichkeiten einer ruhevollen Meditation im Kajak draußen - abgeschieden von der Hektik des Arbeitstages.

Über viele Jahre - sicher besonders in den letzten 25 Jahren - war der KVU geprägt von dieser Individualität. In letzter Zeit sicher nicht unbedingt fördernd für die Prosperität des gesamten Vereins, als die anderen Seiten des geselligen aber auch wettkampforientierten brach lagen. Aber nun da diese Seiten wieder wohl und erfolgreich vertreten sind, können wir auch mit Stolz diese traditionelle Seite des KVU pflegen.

Siehe auch "Von der Weser an die Elbe" aus Kanusport 2/2004

 

Inhaltsverzeichnis

 

Unterweser/Außenweser

Man muß schon sicher paddeln können. Nur dann sollte man sich auf das Großgewässer vor der  Tür trauen: die Weser. Schon die Ausfahrt aus der Geeste mit Kaimauern, Schiffsverkehr, der Weserfähre insbesondere, dem Weserlotsen zumal, die vielen Seglern auf dem Weg von oder zur Doppelschleuse ist eine Herausforderung. Der Querstrom der Weser an der Mole haut unversehens rein, sobald man aus den schützenden Mauern herauspaddelt. Rechtsfahrgebot. Naja.

Solange man sich außerhalb des Fahrwassers hält, kann man auch auf der Bremerhavener Seite gen Nordenham fahren. Etwas gefahrloser als am Nordenhamer Ufer. Ja jetzt fahren wir Richtung Strohausen, der 1 Weserinsel weserauf. Aber wir merken: Der Weserstrom gebärdet sich kraftvoll, zumal wenn wir bei halber Tide im vollen Strom fahren. Presswasser mit anständiger unregelmäßiger Wellenbildung wandern im Strom je nach Tide. Es empfiehlt sich die Spritzdecke geschlossen zu halten und Sattelfest beim Paddeln zu sein. Dafür verdoppelt der Tidestrom die Fahrtgeschwindigkeit locker. Eineinhalb Stunden bis zu unserem ehemaligen Zeltplatz auf der Insel - kein Problem. Eine Stunde bis zur Bratwurst am Dedesdorfer Strand - normal. In einer Tide von Bremerhaven nach Farge - schöne Sommertour.

Ja, die Weser treibt den Paddler - wenn er es richtig einrichtet - sowohl flussauf wie flußab. Unbegreiflich für Binnen - Landratten. Aber wir von der Küste wissen das zu nutzen. Die Unterweser ist Ziel einer KVU Familienfahrt (mit Übernachtung in Strohausen) und einer LKV-Fahrt, der traditionellen Unterweser-8 rund um Strohauser Plate und Harriersand. Die „Königsregion" für Küstenpaddler ist die Außenweser. Da wendet man an der Geestmole sehnsüchtig den Blick hinaus in die Weite - Langlütjen I + II, die Watteninseln querab von Columbuskaje und Containerterminal, die Leuchtfeuer auf dem Watt jenseits, weit draußen die Ufer von Fedderwarden... Dorum, Wremen ...
Man kann von Bremerhaven auf der westlichen Seite jenseits des Fahrwassers mit dem Strom hinaus fahren zum Suezpriel, auf dessen Südufer das Sandwatt beginnt (das Nordufer ist bereits Zone 1 des Nationalparks und darf als Vogelschutz- bzw. Robbenschutzgebiet nicht betreten werden). Der Suezpriel war immer schon beliebtes Ausflugsgebiet der Segler und Paddler - quasi Privatstrand.

Der Könner, der sich sowohl seiner Paddelfähigkeiten sicher sein kann als auch der genauen Revierkenntnis und der Einschätzung der Wetterlage, wagt Touren zum Leuchtturm Robbenplate, Hoher Weg oder gar weiter - dann aber als Mehrtagestour mit Zeltstützpunkten in Fedderwarden, Neuwerk, Cappeln Neufeld oder Spieka Neufeld. 

Die Außenweser ist eine Entdeckung der ganz besonderen Art - ein unvergleichlicher Naturraum mit seinem Wechselspiel zwischen weiter Wasserfläche und schmalen Wasserlaufen in weiten Sandbankarealen. Man sollte sich immer bewusst sein, das wir uns hier in einem fragilen Naturraum bewegen. Gerade zur Mauserzeit der Brandenten im späten Sommer muss man sehr sensibel seine Routen planen. Auch Robbenbänke sollte man nur mit großem Abstand passieren. Im Interesse eines ungestörten Miteinanders von Fauna und Mensch sollte man kundig machen, wie man sich im Nationalpark Wattenmeer bewegt.
Das hilft, auch für die Zukunft des Bild des verschwindend geringen Störpotentials der Paddler zu festigen.

KM

Außenweser

48 Roter Sand
  Alte Weser
39 LT Tegeler Plate
32 Mellum
29 LT Hoher Weg
28 Verbindung Wurster Fahrwasser/ Ende Robbenplate
20 Mündung Fedderwarder Priel
19 LT Robbenplate
16 Beginn Wurster Fahrwasser
12(78) Mittelpriel
10(76) Suezpriel
7 (73) Langlütjen II
3 (69) Nordschleuse, Lamglütjen I
2 (68) Kauserschleuse
1 (67) Strandhalle, Schiffahrtsmuseum
   
KM

Unterweser

0 (66) Geestemole
3 (63) links Fähranleger Blexen,  
3,5 (63,5) rechts Lunesiel
(64-57,5) Nordenhamer Ufer gleichzeitig Fahrwassergrenze !!!! Rechtsfahrgebot!
8,5(57,5) Unionspier, Anleger Nordenhamer Ruderclub  
9,1(56,9) Strandbad und Segelclub Nordenham
9,6 (56,4) WSV Nordenham
13,3 (53) Fähranleger Dedesdorf
14,1(52) Wesertunnel
15(51) Kernkraftwerk Esensham
15(50,9) Neues Lunesiel
16(50) Beginn Reiher (Strohauser) Plate (LSG) 
17(49) Alter KVU-Zeltplatz (Aufgehoben!!!)
17,5(49) rechts Drepter Siel
19,5(46,5) Rechtenfleth (rechts)
19,7(46) Neuer Biwakplatz Strohauserplate, 
22(44) Ende Strohauser Plate, Sandstedt  
22 (44) Sandstedt, Fähre (rechts)
23,7(42) Beginn Harrier Sand
24,2(41,5) Beginn Brake Hafen
27(38,5) Brake Stadtmitte
29,5(38) Kirchhammelwarden
33(33) Ende Harriersand (rechts)
33(33) Huntemündung
38(28) U-BootBunker Valentin (Startmöglichkeit für Unterwesertour)
41(25,3) Julius-Plate (Zeltplatz), Fähre, Kraftwerk Farge
43(22,7) KC Rönnebeck
44(22) Fähre Blumenthal
46,5(19,5) DJK-Wasserwabderer Lemwerder
KM

Lesum

48,5(17,6) Fähre Vegesack- Lesum-Mündung
54 Lesum Aufwärts: TURA

 

 


Unterweser

Weser km 363,5 unterhalb der Erdbeerbrücke zum Werdersee linkes Ufer: Im Rahmen einer Lehrbaustelle wurde unterhalb der Erdbeerbrücke eine Rampe zum Aussteigen im Tidengewässer Bremens gebaut. Über einen Umtrageweg von 220 m kommt man in den Werdersee (Bootswagen empfohlen). Unterhalb der Umtragestelle läd die Gaststätte "Der Fresenbulten" zur Einkehr ein. Bei Niedrigwasser gibt es an der Weser eine stabile Kiesbank und bei Mittelwasser und Hochwasser wurde die Steinschüttung geklammert und mit Beton vergossen. Vom Werdersee aus lässt sich der Habenhauser Deichweg als Ausstiegsstelle durch einen Fahnenmast erkennen. Die Ausstiegsstelle ist Teil eines neuen Rundkurses über den Werdersee. An der Ausstiegsstelle am Wehr kleine Weser arbeitet der LKV-Bremen noch. (siehe diesen Link)

Bremer Innenstadt an der Schlachte bei der Jugendherberge - Einstieg Schlachte: für Wanderfahrer, die durch Bremen fahren, ist durch die Umgestaltung der Schlachte mitten in der Innenstadt die Möglichkeit zum Aussteigen geschaffen worden: Vom Weserwehr abwärts gesehen rechts direkt vor der Jugendherberge gibt es eine Slipanlage. Hier kann auch das Boot vom Bootswagen auf- oder abgeladen werden. In der Innenstadt ist das wohl der einzige Platz für Paddler, um ins und aus dem Weserwasser zu kommen. (Unterweser-km 0,3 rechtes Ufer, siehe diesen Link - "Anleger für Kanuten in der Bremer Innenstadt")

Unterweser Pusdorf bei Flußkilometer 3,3 linkes Ufer - Treppe Woltmershausen ( gegenüber der alten Werftanlage): An der Unterweser wurde am Woltmershauser Weserufer eine Treppe eingebaut. Die Treppenanlage führt von der Uferpromenade bis in den Niedrigwasserbereich hinunter. Die Treppenstufen sind 17 cm hoch und 32 cm tief. Die seitlichen Podeste haben eine Tiefe von 98 cm. Die Treppe ist 450 cm breit. Sie erhebt sich über das Profil der vorhandenen Böschung aus Wasserbausteinen. Von Land aus ist die Treppe am Westerdeich in Höhe Duntzestraße zu Beginn des Weseruferparks zu finden. (siehe diesen Link - "Neue Ausstiegsmöglichkeit in Pusdorf an der Unterweser bei Flußkilometer 3,3")

Unterweser, Waterfront (ehemaliger Spacepark, jetzt Einkaufszentrum): Der Hafenkapitän des Bremischen Hafenamtes hat den Kanuten am 13.02.2009 die Erlaubnis zum Befahren des Werfhafens und zur Nutzung der Treppe vor der Waterfront zum Anlegen mit Kanus erteilt. Hier der wörtliche Text der Ausnahmebewilligung: Neben den allgemeinen Vorschriften des Brem. Hafenbetriebsgesetzes und der Brem. Hafenordnung sind insbesondere folgende Bestimmungen zu beachten:
1. Der Werfthafen darf nur zum Zweck des Besuches der Waterfront unter Nutzung der Treppenanlage zum Ein- und Aussteigen befahren werden.
2. Es darf nur die direkte Strecke zwischen dem nördlichen Ende des Trennungswerkes (Insel) und der Treppenanlage befahren werden. (siehe Pfeile im Bild oben)
3. Werden an der Treppenanlage erkennbar Bauarbeiten ausgeführt oder finden dort Veranstaltungen statt, hier insbesondere auf der Seebühne des Theaters Bremen, darf der Werfthafen nicht befahren werden.
Die Treppe ist ca. 5 m breit und geht auch bei Springniedrigwasser bis an die Wasserline runter. Bittet haltet die oben genannten Regeln ein. Die Genehmigung ist zunächst bis zum 31.12.2010 verlängert.

Unterweser, Lankenauer Höft, km 6, linkes Weserufer: Hier ist eine weitere Ausstiegsstelle für Kanuten und Ruderer entstanden: An dem großen vorhandenen Ponton vor der Gaststätte wurde ein Steg von 6 m Länge und 1 m Breite auf der Innnenseite angebaut. Der Steg ist etwa 20 cm über der Wasserlinie und daher für flache Boote gut zugänglich. Auf der Oberfläche des Steges sind rutschfeste Gitterrosten angebracht, damit der Entenkot durchfällt. Es gibt eine kleine Treppe zum Aufsteigen auf den Ponton. Gute Möglichkeit, die stark kanalisierte Weser hier verlassen zu können. diesen Link

Ausstiegsstelle Unterweser km 12, 5 Mittelsbühren rechtes Weserufer. Unterhalb der Häfen in Bremen wurde eine Ausstiegsstelle für Kanuten gebaut. Bei km 12,5 auf der rechten Seite der Weser gibt es nun die Möglichkeit die Weser über eine Rampe in Mittelsbüren zu verlassen. Die Kanuten landen auf der gepflegten Wiese von Familie Steffens, Mittelsbüren 37. Direkt daneben läd die Gaststätte "Zur Moorlosen Kirche" zur Einkehr an. Die Familie Steffens hat mit dem LKV Bremen eine Vereinbarung abgeschlossen, die es Kanuten erlaubt, die Wiese als Überwegung zu benutzen und dort auch kurzfristig (ca. 2-3 Stunden) am Rande Boote zu lagern. Aber bitte lasst keinen Abfall auf der Wiese und seit freundlich zur Familie Steffens. diesen Link (Zitat: Kanu-Sport 10/2008 S. 45, "Neue Kanu-Ausstiegstellen an der Weser")

In Bremen-Blumenthal ist dann noch der KC Rönnebeck - Bootshaus: Bürgermeister-Dehnkamp-Str. 26, 28777 Bremen, der beschränkt gute Zugangsmöglichkeit direkt zur Unterweser erlaubt.

Auf der linken Weserseite in Lemwerder ist ebenfalls ein Verein mit Zugangsmöglichkeit über eine Rampe vorhanden, die DJK-Wasserwanderer Lemwerder e.V., Bootshaus Vulkanstraße 11, 27809 Lemwerder.

An der Fähre Berne-Farge ist ein Zeltplatz (linke Weserseite) gelegen, der eine sehr gute Zugangsmöglichkeit bietet. Der LKV Bremen macht dort im Herbst immer ein großes Kanutentreffen (das Brackwassertreffen) und befährt vom Zeltplatz aus in Führungsfahrten die Unterweser bis Brake und um die Weserinseln Harriersand und Strohauser Plate. ÖPNV über BSAG Bremen und Fähren Bremen-Stedingen.

Ab hier wird die Unterweser angenehm. Sandstrände, Wiesenufer, bis Nordenham nur die Pieranlagen in Brake, sonst recht liebliche Ufer.

Empfehlenswerter Zustieg auf der rechten Weserseite beim U-Boot-Bunker Valentin, dort gibt es eine Bucht mit Sandstrand, für Flußabfahrt ein optimaler Startpunkt. Man erreicht den Platz allerdings nur auf einer kleinen Straße, die von der Hauptstraße in Bremen-Farge bei einer größeren Kneipe abgeht und zum Bundeswehrdepot im Bunker Valentin führt. Am Tor des Depots rechts ist ein Sträßchen (Durchfahrt gesperrt, Anlieger frei), das bis zum Deich führt, wo man auch den Wagen abstellen kann.

Weitere Zustiegspunkte:

  • Harriersand - die Inselstraße führt am Strand entlang - mehrere Möglichkeiten.
  • Fährrampen Sandstedt Brake - hier kommt es drauf an, daß man mit der Fähre nicht ins Gehege kommt.
  • Drepter Siel


Auf der Insel Strohauserplate ist just nördlich der Bauernhäuser ein Biwakplatz für Kanuten ausgewiesen. Er steht nicht mehr nur - wie bisher - den Bremerhavner und Nordenhammer Kanuten, sondern allen Paddlern für eine Übernachtung offen: aber maximaler Aufenthalt 1 Nacht, keine Großgruppen! Es besteht die Möglichkeit nach vorheriger Anmeldung beim Landkreis Wesermarsch, an einer Führung durch den Vogelwärter (er wohnt im Nördlichen Bauernhaus) teilzunehmen. Ansonsten ist im Prinzip das eigenmächtige Umherwandern auf der Insel nicht erlaubt. Näheres auf der KVU-Homepage / Biwak Strohausen

  • ehemalige Fährrampe Dedesdorf (jetzt zu einer Marina gehörig, aber Benutzung durch Kanuten erlaubt)
  • ehemalige Fährrampe Kleinensiel (gegenüber Dedesdorf) könnte eventuell auch genutzt werden - zum Thema Zugänglichkeit aber zur Zeit nix bekannt.
  • Dann kommt auf der linken Weserseite Nordenham - beim WSV Nordenham kann man bis mittlere Tide ins Wasser, der WSV ist bekannt von der Tidenrallye als Startpunkt, bei Niedrigwasser Zustieg nur möglich im Seglerhafen.

Außenweser

In Bremerhaven ist der Zustieg im Prinzip nur über die Vereine (KV Unterweser & WV FroheFahrt an der Geeste (Wesernebenfluß) möglich. Bis zur Geestemündung ist das Ufer verschlickt, nördlich der Geestemündung ist zwar ein Stück Strand vorhanden, allerdings ist Zufahrt mit einem Fahrzeug nicht direkt möglich. Der Strand ist überwiegend als Sonnenstrand (Baden wg. starker Strömung und direkter Lage an der Fahrrinne nicht erlaubt) eingezäunt und gebührenpflichtig, am Nordende ist ein Zipfel frei, eine Rampe führt über den Deich zu einer für Fahrzeuge gesperrten Deichverteidigungsstraße.

Zugang beim KVU ist kurios, Boote werden per Kran bei Niedrigwasser auf den Ponton gehievt (siehe hier). Den WV Frohe Fahrt muß man finden... er befindet sich im Hinterhof eines Wohnhauskomplexes, allerdings gewährt der Geestewanderweg öffentlichen Zugang.

Nächste Möglichkeit, jetzt in die Außenweser zu kommen, ist das Siel des Grauwallkanals nördlich des Bremerhavener Container Terminals. Es liegt im Ortsteil Weddewarden (ÖPNVanschluß über BremerhavenBus im VBN) - Diese Möglichkeit des Zugangs ist nach der Verlegung des Sielbauwerkes nach Norden nicht mehr optimal - derzeitiger Zustand ungewiss.

Weiterer Zustiegspunkt am Weser-Ostufer: Sielhafen Wremen, Campingplatz. Hafen und auch Strand sind nur bei Hochwasser und etwa +/- 3 Stunden drum herum für Boote befahrbar

Nördlich davon: Sielhafen Dorum Neufeld, ebenfalls mit Campingplatz; Hafen und auch Strand sind nur bei Hochwasser und etwa +/- 3 Stunden drum herum für Boote befahrbar

FKK campingplatz Cappeln Neufeld, kein Hafen, nur bei Tieden-Hochwasser als Startplatz.

Beliebter Einsatzpunkt für Kenner ist der kleine Hafen von Spieka Neufeld. Guter Startpunkt für Fahrten nach Neuwerk, aber auch für die Umrundung der Knechtsände oder für Touren zum Scharhörn Riff.

Westufer Außenweser: Burhave - Strand / Campingplatz, nur bedingt attraktiv

Nordwestlich davon - der beliebte Stratpunkt zum Lt Hoher Weg: Fedderwarder Siel. Achtung: Yachtclub war früher Stützpunkt der SAU, ist aber z.Zt. nicht gut auf Kanuten zu sprechen (wie kann das kommen?), daher nur Campingplatz als Alternative, eingeschränktes Zeitfenster, da Schlick vor dem Strand. Schön: sehr reiswerter Stellpaltz für Wohnmobile (nur Kurtaxe über Parkautomat zu entrichten)

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Die Unterweser und die Außenweser sind Großschifffahrtssstraßen. Hier herrscht besonders bis Bremerhaven sehr starker Schiffsverkehr, die weltweit größten Containerfrachter und Autotransporter laufen in einer permanenten Reihe durch die betonnte Fahrrinne. Die Beachtung aller Regeln zum Befahren solcher Gewässer ist dringend geboten.

Zudem ist das Außenweserrevier im Gegensatz zu den Nordfriesischen und Ostfriesischen Wattengebieten sehr weiträumig, die Navigation nur für Ortskundige machbar, da sich Sände sehr schnell ändern und manche Seekarte schon wenigen Monaten nach Herausgabe in die Irre führen kann.

Wetterwechsel und schnell aufkommender Wind / Nebel sind nichts für unerfahrene Seekanuten.

Seekajakausrüstung auch für Faltboote dringend empfohlen.

Fahrtberichte

Karten

Adressen der Wasser- und Schifffahrtsämter und der Wasserschutzpolizeien

Weblinks

  • Für paddlerische Informationen oberhalb Bremens sei auf den Artikel Weser, für Küste und Inseln auf den Artikel Wattenmeer verwiesen.

 

 

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